Zeitgenössisch oder verstaubt – die Bedeutung der Religionen heute

Zeitgenössisch oder verstaubt – die Bedeutung der Religionen heute

Mit ihren letzten Sendungen beleuchten unsere Praktikant*innen den Stellenwert der Religionen in der heutigen Gesellschaft und blicken dabei hinter die Kirchen-, Tempel- und Klostermauern der Schweiz.

Kanal K im Kloster – Eine Sendung von Franziska Kaufmann und Lea Röthlisberger

Nonnen im Kloster – was machen die überhaupt den ganzen Tag? Wird pausenlos gebetet oder hart gearbeitet? Mit den auf Aaraus Strassen gesammelten Vorurteilen konfrontieren Franziska Kaufmann und Lea Röthlisberger Schwester Scholastica Oppliger aus dem Kloster St. Josef im Muotathal. Sie erzählt, warum sie ins Kloster ging und wie schwer es ist, als Nonne Babys von Freundinnen in den Armen zu halten. Schwester Heidi Kälin, Generaloberin der St. Anna-Schwestern in Luzern, gibt Auskunft über die Mission ihrer Ordensgemeinschaft und legt dar, wieso sie sich gegen die traditionelle Tracht und für Zivilkleidung entschieden hat. Weiter beleuchtet Theologin Regula Grünenfelder die Wichtigkeit und Zukunftsperspektiven der Klostergemeinschaften in der Schweiz. Und du erhälst einen Einblick in das Tabuthema Missbrauch an Nonnen anhand des Filmes #femalepleasure.

Kanal K bei kleineren Glaubensgemeinschaften – Eine Sendung von Luc Ruffieux

Obwohl sich immer weniger Menschen in der Schweiz einer Religion zugehörig sehen, sind die christlichen Religionen nach wie vor die grössten Religionsgemeinschaften. Doch welche kleineren Religionsgemeinschaften bestehen sonst noch in der Schweiz? Welche Anliegen haben sie und welchen Problemen stehen sie gegenüber? Luc Ruffieux besuchte Phrathep Kittimoli, den Abt des buddhistischen Tempels Wat Srinagarindravararam in Gretzenbach und sprach mit Josef Bollag, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde in Baden. In Basel traf er Prithpal Singh, um mehr über den Sikhismus zu erfahren, und live im Studio empfing er den Muslimen Samir Gerber.

Kanal K zwischen Freikirche und Sekte – Eine Sendung von Fabian Welsch

Viele Gläubige entscheiden sich, aus den klassischen Kirchenstrukturen auszutreten und stattdessen Mitglied einer Freikirche zu werden. Zwar sind Freikirchen oft mit einer der grossen Weltreligionen verknüpft, unterscheiden sich zum Teil dennoch sehr bemerkenswert. Die eine Freikirche behandelt die Mitgliedschaft sehr unverbindlich. In der anderen ist die Autonomie der einzelnen Mitglieder nicht vollumfänglich gewährleistet und Mitglieder werden finanziell abhängig, im sozialen Umfeld eingeschränkt und terrorisiert. Spricht man dann nicht sogar von einer Sekte? In seiner Sendung beleuchtet Fabian Welsch mit seinem Studiogast, dem Religionsexperten Georg O. Schmid, den Unterschied zwischen Freikirchen und Sekten. Natalie Barth, ehemalige Zeugin Jehovas, und Philipp Höhener, ehemaliges Mitglied der Siebenten-Tags Adventisten, geben Auskunft über den Austritt aus ihrer Glaubensgemeinschaft.

Die Podcasts der Beiträge aller Sendungen findest du hier.

 



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