Von „Hoselupf“ bis Schindel – der Reiz der Schweizer Traditionssportarten

Von „Hoselupf“ bis Schindel – der Reiz der Schweizer Traditionssportarten

Sägemehl, Harz und Schindel – diese drei Dinge sind für die Ausführung dreier traditioneller Schweizer Randsportarten essenziell.

Dass Sägemehl zum Schwingsport gehört, ist wohl weithin bekannt. Doch was nur wenige wissen: es gibt auch einige Frauen, die diesen spannenden Kampfsport betreiben. Das Interesse an Schwingfesten des Eidgenössischen Frauenschwingverbandes ist jedoch gering. Während am letzten Eidgenössischen Schwingfest der Männer rund 250‘000 Zuschauer*innen anwesend waren, waren beim eidgenössischen Frauenschwingfest im vergangenen Jahr nur 750 Zuschauer*innen dabei. Die vierfache Schwingerkönigin Sonia Kälin erzählt mehr über ihre Karriere als Schwingerin.

Auch das Hornussen zählt zu den Traditionssportarten, die nicht in der ganzen Schweiz bekannt sind. Vor allem im Emmental und in den Kantonen Bern, Solothurn und Aargau sind Hornusservereine vertreten. Fabian Senn, Präsident der Hornussergesellschaft Rothrist-Olten gibt einen Einblick in die Situation im Nischensport Hornussen.

Zwei Mannschaften, ein Seil. Seilziehen klingt simpel, doch die Sportler müssen viel Disziplin, Willenskraft und Teamgeist an den Tag legen. Auch diese Nischensportart ist zwar international bekannt, doch in der Schweiz wird sie nur vereinzelt ausgeführt. Die Seilzieher*innen vom Seilziehclub Sins geben Auskunft.

Im Rahmen des Monatsthemas „Nischensport“ beleuchtet Franziska Kaufmann den Reiz und die Schwierigkeiten der drei Schweizer Traditionssportarten Frauenschwingen, Hornussen und Seilziehen. Den Podcast kannst du dir hier anhören.



Kanal K
Auf Sendung:
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